Auf die Schreibweise kommt es an



Charles Trywhitt, Charles Tyritt, Charles Thywitt, Charles Thyrwit, Twhitt, Thyrwhitt, Trywitt, Twryitt, Tyrwit, Tyrrwhitt, Tyrwitt ... und so weiter. Ja, wir von Charles Tyrwhitt kennen uns mit Schreibfehlern gut aus. Aber wir wissen auch, wie wichtig es ist, Buchstaben in der richtigen Reihenfolge anzuordnen – wie die folgenden Beispiele zeigen.


Die Charles Tyrwhitt Trywhitt Tyritt Thwaite Tyrett Twhitt Twhitt Thyrwitt Leitfaden für Rechtschreibfehler

  • David „Betnley“

    Bei einem Spiel gegen Manchester United erschien der Blackburn-Fußballer David Bentley in einem Trikot, auf dem hinten „Betnley“ stand, was man dem Mann eigentlich nicht zum Vorwurf machen kann. Wer bewundert seine Rückenansicht schon im Spiegel? (Beantworten Sie diese Frage lieber nicht …) Die Sache war ziemlich peinlich für Bentley, obwohl der Stürmer – der übrigens inzwischen bei Tottenham Hotspur spielt – dann doch die Lacher auf seiner Seite hatte. Im nächsten Spiel feierte er nämlich sein Tor, indem er auf seinen inzwischen richtig geschriebenen Namen deutete und „So heiße ich, so heiße ich“ in die Menge rief. Unbestritten ist jedoch, dass irgendjemand hinter den Kulissen bei den Blackburn Rovers Probleme damit hat, Buchstaben in der richtigen Reihenfolge anzuordnen. So überrascht es kaum, dass sich der georgische Verteidiger Zurab Khizanishvli nur schwer in die Mannschaft einfügt.

     
  • „Odessy“ and Oracle

    Als die britische Rockband The Zombies – bekannt für den Song She's Not There – 1968 ihr letztes Album einspielte, hatte der Summer of Love anscheinend schon seine Spuren bei den Musikern hinterlassen. Psychedelic Rock machte sich breit und sowohl Albumtitel als auch Cover sollten dies widerspiegeln. Die Band entschied sich für den Titel Odyssey and Oracle, das Cover sollte in grellen Farben mit verschlungenen Mustern gestaltet werden. Praktischerweise kannte sich der Mitbewohner des Bassisten Chris White, ein Designer namens Terry Quirk, mit solchen Dingen aus. Weniger praktisch war, dass er nicht rechtschreiben konnte – deshalb kam das Album unter dem Namen Odessy and Oracle heraus.

     
  • Dan Quayle und die Kartoffel

    Der ehemalige amerikanische Vizepräsident ist für viele Dinge bekannt – hauptsächlich für Entgleisungen. 1992 übertraf er sich allerdings selbst, und zwar bei einem Fototermin in einer Schule in Trenton, New York. Quayle beaufsichtigte ein Rechtschreibspiel und bat den 12-jährigen William Figueroa, das Wort „potato“ (englisch für Kartoffel) an die Tafel zu schreiben. Der kleine William tat genau das und wurde mit herzlichem Applaus belohnt. Doch einer war damit nicht zufrieden. „Fast richtig, aber du hast eine Kleinigkeit weggelassen“, sagte Quayle. „Das -e am Ende.“ William fügte den abtrünnigen Buchstaben widerstrebend hinzu (obwohl man „potato“ wirklich ohne -e schreibt; die Mehrzahl wird allerdings „potatoes“ geschrieben). Der Vorfall entfachte einen wahren Sturm in der Presse und William wurde über Nacht zum Star. „Er muss mehr lernen“, sagte er in der David-Letterman-Show über Quayle. „Muss man als Vizepräsident nicht studiert haben?“

     

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