Zeigt her eure Füßchen … - der Charles Tyrwhitt Leitfaden zum Thema klassische Schuhmodelle



Wenn in Ihrem Schuhregal nur ein oder zwei Paar Lederschuhe fürs Büro und Turnschuhe fürs Wochenende stehen, dann ist es an der Zeit, dass Sie sich mit den modernen Schuhklassikern befassen, nach denen Ihre Füße verlangen.


harles Tyrwhitt zum Thema Schuhe

  • Der SlipperDer Slipper


    Dieser Schlüpfschuh im Mokassin-Stil entstand in den 1930er Jahren in Norwegen, fand rasch den Zuspruch amerikanischer Touristen und wurde von der US-Zeitschrift Esquire in den Staaten vorgestellt, bevor er mit der Bezeichnung „Weejun“ (kurz für den englischen Begriff für Norwegisch – Norwegian) erstmals in Amerika hergestellt wurde.

    Wann trägt man den Slipper?
    Im Sommer bei geschäftlichen Besprechungen im Freien, zum Golfspielen, zur Gartenparty. Der Slipper ist für seinen außergewöhnlich hohen Tragekomfort bekannt.

    Wann trägt man den Slipper nicht?
    Kein guter Look bei Beerdigungen, Hochzeiten oder anderen formellen Anlässen.

    Was passt zum Slipper?
    Kombinieren Sie an heißen Sommertagen ein Paar Slipper mit einer klassischen Bermudashort und einem Polohemd – ohne Socken. Wenn Sie Slipper zu langen Hosen tragen, entweder schwarze Socken wählen oder – wenn Sie ein abenteuerlustiger Mensch sind – ganz darauf verzichten. Nie jedoch weiße Socken tragen (erinnert zu sehr an Michael Jacksons Thriller). Und nie mit Jeans kombinieren.

    Was verrät der Slipper über Sie?
    Dass Sie ein gelassener, umgänglicher Mensch sind, der das Leben liebt.

     
  • Der Chelsea StiefelDer Chelsea Stiefel


    Die Geschichte des Chelsea Stiefel im Überblick
    In der viktorianischen Ära wurde dieser knöchelhohe Stiefel zum Reiten getragen und von den Engländern auch als „Jodhpur“ bezeichnet. In den 1960er Jahren kam er mit elastischen Einsätzen im Zuge der britischen Mod-Bewegung wieder in Mode.

    Wann trägt man den Chelsea Stiefel?
    Perfekt für einen Spaziergang im Frühjahr oder Herbst oder auch abends zum Ausgehen. Der Chelsea Stiefel verleiht lässiger Kleidung einen Hauch Retro-Schick.

    Wann trägt man den Chelsea Stiefel nicht?
    An schwülen Sommertagen – egal, wie cool er aussieht (denken Sie an Ihre armen Füße) – und bei wichtigen Besprechungen.

    Was passt zum Chelsea Stiefel?
    Der Chelsea Stiefel sieht mit einer figurbetonten Jeans oder Cordhose und einem Grobstrick- oder Rollkragenpullover zur Lederjacke umwerfend aus. Immer mit einer schmal geschnittenen Hose tragen.

    Was verrät der Chelsea Stiefel über Sie?
    Sie sind modebewusst, stilsicher und kultiviert.

     
  • Der BrogueDer Brogue (auch Budapester genannt)


    Die Geschichte des Brogues im Überblick
    Er entstand in den Highlands von Schottland und in Irland. Dieser schwere Lederschuh galt ursprünglich als Schuh für das Landleben und ist mit einem Lochmuster, dem sogenannten Brogue-Detail geschmückt, damit das Wasser im Sumpfland wieder herausfließen konnte. In Amerika sind sie wegen des unverwechselbaren W-Musters auf der Spitze als „Wingtips“ (Flügelspitzen) bekannt. Dieser Schuh wird auch als Budapester bezeichnet.

    Wann trägt man den Brogue?
    Der Brogue wurde einst ausschließlich bei Ausflügen aufs Land getragen, gilt aber inzwischen als einer der vielseitigsten Schuhe und kommt bei fast jedem gut an.

    Wann trägt man den Brogue nicht?
    Könnte eventuell auf hoch formellen Besprechungen oder Abendveranstaltungen ein Stirnrunzeln hervorrufen.

    Was passt zum Brogue?
    Am schönsten zu einem schweren, dunklen Stoffanzug oder aber mit satt durchgefärbten Jeans und einem grob gestrickten Pulli.

    Was verrät der Brogue über Sie?
    Sie sind bodenständig, erdverbunden und zuverlässig.

     
  • Der OxfordDer Oxford


    Die Geschichte des Oxfords im Überblick
    Dieses rahmengenähte Modell stammt aus Schottland und Irland und war ursprünglich ein relativ einfacher formeller Schuh. Heute gibt es ihn sowohl in einer nahtlosen Version als auch mit Zehenkappe, manchmal auch mit minimalem Brogue-Detail.

    Wann trägt man den Oxford?
    Der Oxford eignet sich perfekt für geschäftliche Veranstaltungen, Hochzeitsempfänge und mondäne Bälle – ein flottes Muss für den echten Gentleman.

    Wann trägt man den Oxford nicht?
    Nicht zu empfehlen für Landspaziergänge auf schlammigen Straßen und sowieso nicht anzuratende Tanzabende in Discos mit rutschigem Boden.

    Was passt zum Oxford?
    Kombinieren Sie diesen typisch englischen Schuh mit einem Anzug in dunklen Tönen oder einer eleganten schwarzen Hose und einem makellosen weißen formellen Hemd für einen zeitlos klassischen Look.

    Was verrät der Oxford über Sie?
    Sie sind zeitlos elegant, clever und kultiviert.

     
  • Der DerbyDer Derby


    Die Geschichte des Derbys im Überblick
    Der erstmals im 19. Jahrhundert populär gewordene Derby Schuh war ursprünglich vorne offen, hat sich aber im letzten Jahrhundert dem weiter verbreiteten Oxford angenähert. Im Gegensatz zum Oxford zeichnet sich der Derby vor allem durch die unten nicht angenähte Schnürung aus.

    Wann trägt man den Derby?
    Wohl etwas weniger formell als der Oxford. Dieser außergewöhnlich bequeme Designklassiker tut sich besonders in noblen Restaurants, Vorstandszimmern und im Herren-Club hervor.

    Wann trägt man den Derby nicht?
    Wenn Sie mit den Kindern im Park spielen – diese Schätzchen sehen abgewetzt gar nicht gut aus – und im Wald spazieren gehen.

    Was passt zum Derby?
    Dieses vielseitige Modell funktioniert mit einem eleganten Konfektionsanzug ebenso wie im lässigen Freizeitlook mit Cordhose und Pulli.

    Was verrät der Derby über Sie?
    Sie sind verlässlich, traditionell und beständig.

     

Drei klassische Schuhe von Charles Tyrwhitt